Mitgliederbefragung 2017

– Demokratie? Farce? Notwendigkeit? Stimmungsbarometer?

Nach Auswertung der Mitgliederbefragung 2017 ergaben sich doch einige Überlegungen wie wir mit dem „Instrument der Mitgliederbefragung“ zukünftig umgehen sollten. Als Beispiel dient die Abstimmung über die zukünftige Befischung der Paarstrecken.

Die Abstimmung über die Sperrung der gesamten Paarstrecke zum Zwischenbesatz warf in der Vorstandschaft doch einige Fragen auf. Von der Aussage: „Die Abstimmung ist doch nicht repräsentativ“ , bis zur Feststellung: „Ja wenn wir diesen klaren Beschluss der Mitglieder nicht berücksichtigen brauchen wir nie mehr eine Mitgliederbefragung machen“ waren viele Zwischentöne zu hören.

Fakt ist,

  • dass der Fragebogen an alle 428 Mitglieder per Post versandt wurde.
  • dass es ausreichend Rückgabemöglichkeiten gab: per Post, direkt an einen der Vorstände oder Abgabe bei der Mitgliederversammlung 2017 (bei der sogar noch Befragungsbögen verteilt wurden)
  • dass 59 Bögen zurückgegeben wurden (das sind 13,78% der Mitglieder) Bestandteil der 59 Fragebögen sind auch 16 Rückmeldungen aus der Jugendgruppe.
  • dass 43 Mitglieder dem Zwischenbesatz mit Sperrung zustimmten (= 72,88% der abgegebenen Fragebögen)

              6 Mitglieder stimmten dagegen (10,17%)
              und 10 enthielten sich der Stimme (16,95%).

Die Vorstandschaft folgte letztlich dem Votum des Großteils der abgegebenen Stimmen und stimmte dem Zwischenbesatz samt Sperrung der Paarstrecken zu.

13,78% Rücklauf sind in der Marketingbranche wohl ein guter Wert. Als Mitglied gefühlt, hätten es ruhig einige mehr sein können…
Über die Gründe der Nichtbeteiligung zu spekulieren ist müßig. Es stellt sich aber schon die Frage, ob das Mittel der Mitgliederbefragung diesen erheblichen Zeitaufwand bei solchem Rücklauf lohnt.

Franz B.


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